Was ist das?

Ein Projekt im Rahmen der „Münchner Krautgärten“

Initiator: Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, HAII/5 Grünplanung

 

Wer bildet den Krautgarten Ramersdorf?

Die Mitglieder des nicht eingetragenen Vereins „Münchner Krautgarten Ramersdorf“.

 

Was machen die Mitglieder im Verein?

Sie legen einjährige Gemüsekulturen in Form des  „betreuten Grabelandes“ (Acker) an.

 

Wer trägt die Kosten und wem steht der Ertrag zu?

Den Mitgliedern, jeweils für seine Parzelle (30 qm oder 60 qm) jeweils ein Jahr.

 

Nach welcher Richtschnur arbeiten die Mitglieder?

Nach Bioland-Richtlinien.

 

Was bedeutet das praktisch?

Krautgärten sind eine Möglichkeit die Kulturtechnik des Gärtnerns im Einklang mit der Natur in der Stadt zu entwickeln. Der Boden wird schonend mit einer Grundausstattung an Arbeitsmitteln und Geräten  bearbeitet und mit ökologischem Saat- und Pflanzgut bepflanzt. Säen und ernten von Gemüse in urbanen Räumen ist ein Erlebnis. Knapp 20% des Bedarfs an Gemüse für eine Person können mit ca. 40m² erzeugt werden.

 

Wie kann man eine Parzelle bekommen?

Durch Anfrage beim Vorstand des Vereins.

 

Gibt es noch freie Parzellen?

Ja. (Stand: 1.6.2017)

 

Was sind allgemeine Regeln kurz gefasst?

Nur Vereinsmitglieder dürfen Parzellen bewirtschaften. Regeln der Bioland-Richtlinien gelten. Es dürfen keine baulichen Anlagen errichtet werden. Parzellen werden jährlich im Herbst aufgelöst, der Acker wird komplett umgebrochen. Es wird neu parzelliert, bei einer Auslosung erhält jedes Mitglied seine Parzelle jährlich neu. Die Parzellengröße ist 30qm oder 60qm, der Mitgliedsbeitrag ist 2€/qm (also 60€ oder 120€ pro Jahr). Im Frühjahr und im Herbst gibt es  Vereinssitzungen. Wenn der Verein unterfinanziert ist, kann es Umlagen geben.

 

Wer ist Ansprechpartner im Verein?

Jürgen Tegeler, Bunsenstr. 24, 81735 München

juergen_tegeler@arcor.de (Unterstrich zwischen Juergen und Tegeler)